Tag 3: Blogtour "Into The Dusk"-Reihe Band 3&4 von Ela van de Maan: Undercover

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Hallo ihr Lieben,

da sind wir also schon beim dritten Tag der Blogtour. Gestern gab es bei Astrid ein tolles Interview mit Ela und heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Undercover.

Warum eigentlich?

Im vierten Band “Fluch der Unendlichkeit” treffen wir auf Marie-Fleur, die nichts sehnlicher möchte, als den Mann, der sie zu einem Vampir gemacht hat, zu erledigen. Daher beobachtet sie seine Bar in New York und trifft auf Six. Der geheimnisvolle Barkeeper weckt etwas in ihr. Schnell fällt ihr auf, dass auch hinter Six mehr steckt und so schließt sie sich mit ihm zusammen. Es dauert, bis Marie-Fleur entdecken, dass Six als Undercover-Polizist arbeitet.

Und damit sind wir beim Thema!

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Nun, wir kennen das Undercover-Prinzip schon aus zahlreichen Fernsehserien. Ein Agent/Polizist unterwandert mit einer anderen Identität eine kriminelle Vereinigung. Dazu ist aber meist mehr nötig als nur ein falscher Name und ein passender Pass dazu.

Nein – die Person, die undercover geht, muss die neue Persönlichkeit komplett annehmen – jemand anderes werden. Dazu gehört ein detaillierter Lebenslauf, den man auswendig können muss, oft wird auch das Aussehen verändert. 

Dazu kommt, dass man undercover keinen Kontakt mit Personen aus seinem wirklichen Leben haben sollte. Man muss der andere Mensch sein und seine eigentliche Identität vergessen. Etwas, was mit einer Familie überhaupt nicht einfach ist – und das muss noch nicht mal die eigene Frau / der eigene Mann sein, sondern auch Eltern und Geschwister. Schließlich möchte man ja schon wissen, wenn dort etwas passiert.

Im Buch handelt es sich eher um einen kleinen Undercover-Einsatz. Six arbeitet in der Bar als Barkeeper, um den Besitzer beobachten zu können. Bei anderen Einsätzen muss Frau auch schon mal die Geliebte des Gangsters werden oder Mann die rechte Hand.

Ihr seht, es gibt viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Undercover-Arbeit. Man kann dadurch auch TV-Formate interessant gestalten, indem Chefs  in ihrer eigenen Firma arbeiten. 😉

Einfach stelle ich mir den Job nicht vor. Es ist einem klar, dass alle anderen, mit denen man nun in Kontakt ist, wahrscheinlich auf der anderen Seite stehen. Das Backup ist nicht wirklich zur Hand, man ist komplett auf sich gestellt. Das kann man nur, wenn man physisch und psychisch völlig gesund ist.

Deswegen sind die Anforderung an diese speziellen Agenten/Polizisten sehr hoch. Viele von ihnen haben nach einem Undercover-Einsatz auch erhebliche Probleme, wieder ins normale Leben zurück zu finden. Drogen- und Alkoholprobleme entstehen, sie sind nicht mehr arbeitsfähig. Und da es oft Menschen ohne guten familiären Rückhalt sind, besteht die Möglichkeit des kompletten Absturzes. Daher müssen sie von ihren Arbeitgebern aufgefangen werden.

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Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in diese anspruchsvolle Tätigkeit geben und wünsche euch noch viel Spaß bei den anderen Stationen – morgen geht es bei Monic von Winterteufel’s Traumland um die wirklich interessanten Handlungsorte. Schaut bei ihr vorbei.

Aber eine Frage hab ich noch an euch:

Könntet ihr euch vorstellen, undercover zu sein?

Eulengrüße

6 Kommentare

  1. Hallo und guten Tag,

    eher nicht, denn undercover bedeutet…ein ganz neues Leben führen/gestalten und sich einrichten müssen…vor allem keinen Bezug/Kontakt mehr zu seiner Familie/seinen Freunden usw.

    Nein, so was mag ich nicht..

    LG..Karin…

  2. Huhuuuuuuuuuu,

    danke für den heutigen Beitrag 😀
    War sehr interessant zu lesen.
    Ojeeeee, als Teenager stellte ich mir einen Undercover Job spannend und toll vor. Heute habe ich Familie und könnte mir nicht vorstellen, ein Doppelleben zu führen. Wer weiß, was ich für den Job alles machen müsste, eventuell ein Verhältnis anfangen. Neeeeeee, das könnte ich absolut nicht 😀

    Lieben Gruß, Yvonne

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