“Fatale Bilanz – Ein Hamburg-Krimi” von Stefanie Ross

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Wieso greift ein Navy SEAL Team in Deutschland in die Ermittlungen des LKA’s ein und was hat der Angriff auf eine junge Frau und einen Bankdirektor damit zu tun?
 
Diese und andere Fragen stellen sich bei “Fatale Bilanz – Ein Hamburg-Krimi” von Stefanie Ross.
 
 
Inhalt:
Schüsse peitschen über den Hamburger Rödingsmarkt. Ein Scharfschütze nimmt den Bankmanager Joachim Kranz und die herbeieilende Polizei aufs Korn. Doch er verschwindet spurlos, ohne jemanden zu verletzen. 
Sven Klein vom Wirtschaftsdezernat des Hamburger LKA übernimmt den Fall auf Geheiß des Polizeipräsidenten und stößt auf mehr Fragen als Antworten. 
Warum bleibt Kranz so merkwürdig unbeteiligt? Und warum leugnet er strikt, dass er oder die Bank Feinde haben könnten, obwohl jeder Befragte schon beim Namen Kranz mit den Augen rollt? 
Als die Bank in Verdacht gerät, als Deckmantel für die Finanzierung von Al-Qaida zu dienen, wird Klein richtig neugierig. Da spielen die Dienstvorschriften keine so große Rolle mehr – bis die Ermittler selbst ins Fadenkreuz der Terroristen geraten … 
 
Stefanie Ross war viele Jahre in leitender Stellung in der Hamburger Bankenwelt tätig. Im ersten Fall für Kommissar Sven Klein und den Wirtschaftsprüfer Dirk Richter präsentiert sie ein Ermittlerteam, das den Verbrechern mit den weißen Westen und Kragen auf unkonventionelle Weise zu Leibe rückt.
 
 
 
Ich bin ehrlich – Krimis gehören nicht zu meinem bevorzugten Genre, doch ab und an greife ich danach.
 
Bei Stefanie Ross lag es daran, dass ich ihren RomanticThrill Roman “Luc” gelesen hatte, ihr Schreibstil mir gefiel und ich mehr von ihr lesen wollte.
 
Bei den ersten Seiten tat ich mich schwer, brachte ich doch den Klappentext mit dem Gelesenen nicht zusammen. Da wird eine junge Ärztin überfallen, die mit ihrem Kind eine Abkürzung durch den Park nimmt. Vorher jedoch erfährt man von Problemen mit dem Kindsvater.
 
Im nächsten Kapitel erfolgt ein Zeitsprung von elf Jahren und der Polizist Matthias Albers und sein Kollegin gehen einem anonymen Hinweis nach, dass es “knallen” soll.
 
Tatsächlich werden sie Zeugen, wie auf Bankmanager Kranz geschossen wird.
 
Die Ermittlungen werden aufgenommen und Sven Klein, Kriminalhauptkommissar im Wirtschaftsamt des Landeskriminalamtes, übernimmt sie, worüber Albers sich wundert, doch eine Erklärung seitens Klein stellt ihn zufrieden.
 
Beide kennen sich schon seit Jahren und Albers ist einer der wenigen, die Kleins Geschichte kennen.
 
Im Zuge der Ermittlungen trifft Klein auf Alexandra Gross, die vor der Geburt ihres Kindes in Kranz Bank gearbeitet hat und dann wechselt das Gesehen zu ihrem Mann, Dirk Richter, der gemeinsam mit weiteren Wirtschaftsprüfern eine Reederei über prüft.
 
Es stellt sich heraus, dass es Verbindungen zu Kranz Bank gibt und zu Terroristen.
 
Fragen entstehen, ob zwischen den Schüssen auf Kranz und den Überprüfungen einen Zusammenhang besteht.
 
Und welche Rolle spielt eigentlich Mark Rawlins, ein angeblicher Wirtschaftsprüfer des amerikanischen Schatzamtes, mit dem Dirk Richter zusammen arbeitet?
 
 
Wie es weiter geht müsst ihr selbst heraus finden, nur soviel sei gesagt:
Stefanie Ross schafft es, ihre Protagonisten menschlich wirken zu lassen, eben mit Ecken und Kanten.
Gerade die amüsanten Dialoge lockern die Spannung immer wieder auf, nehmen sie jedoch nicht.
 
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nach anfänglichem Verständigungsproblem konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen!
 
P.S.: Die Handlung über die junge Ärztin und ihr Kind wird natürlich auch aufgelöst.
 
Hier gibt es alle Infos über Stefanies Bücher.

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